Denkmäler
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Dem Frieden 2003
Der Ortsvorsteher von Oberrotweil Arno Landerer (1954–2019) mahnt in seinen Ansprachen zum Volkstrauertag den Frieden allgemein an und benennt kriegerische Konflikte auf der Welt. Er beauftragt 2003 den Bildhauer Jacques Millet ein Bildwerk mit Friedenstauben zu schaffen, das diesen neuen Akzent in der Erinnerungskultur als Ergänzung zum Ehrenmal sichtbar macht. Der beschädigte Sockel aus einheimischem…
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Ehrenmal für die Gefallenen des 1. und 2. Weltkriegs
Nach Kriegsende wird ein Verbot von Heldendenkmälern durch die Alliierten erlassen. Die Heldenkapelle wird wieder zur Marienkapelle (Maria Ablesig). Mit der Wiedereinführung des Volkstrauertages durch Bundespräsident Theodor Heuss im Jahre 1952 wird bundesweit mit neuen Denkmälern der Opfer beider Weltkriege gedacht. Für das neue Ehrenmal in Oberrotweil muss das „Kriegerdenkmal“ von 1908 weichen. Es wird…
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Erweiterte Erinnerung für die Opfer des Nationalsozialismus
Am 26.01.2025 wird nach jahrelanger Arbeit, das Denkmal „Erweiterte Erinnerung“ für die Opfer des Nationalsozialismus aus den Vogtsburger Gemeinden am Rathausplatz eingeweiht. Zur Historie: Nicht erst seit Beginn der Denkmal-Recherche stellten wir fest, dass es weitere Gruppen bzw Aktivitäten gibt, an welche auf dem Platz der Ehrenmäler noch nicht erinnert wird: die Opfer-Gruppen des Nationalsozialismus:…
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Kriegerdenkmal von 1908
Der Kriegerverein Oberrotweil errichtet 1908 das „Kriegerdenkmal“ des Bildhauers Franz Sieferle aus Lahr (1875 – 1957). Auf der linken Seite werden die Rothweiler Teilnehmer der verlorenen Kriege mit Österreich gegen Preußen 1860-1870, auf der rechten Seite die siegreichen Teilnehmer mit Preußen gegen Frankreich 1870/71 genannt. In der Mitte ein Bronzeportrait vom liberalen Großherzog Friedrich I.…
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Maria-Ablesig-Kapelle mit Ährenfrau 1933
Das lange geplante Denkmal zu Ehren der im 1. Weltkrieg gefallenen Soldaten hat der Freiburger Bildhauer Hugo Knittel (1888 – 1958) im Auftrag des Kriegervereins Oberrotweil geschaffen. Am 26. und 27. August 1933 wird das „Heldendenkmal“ unter riesigem überregionalem NS- und kirchlichem Pomp eingeweiht. Aus dem Volkstrauertag wird verordnetes Heldengedenken: Vorbereitung auf den 2. Weltkrieg.

